Pferdeosteopathie“© Claudia Kupka”

Die Osteopathie beschäftigt sich mit dem Einfluss der Knochen in Verbindung mit der Ursache einer Krankheit und deren Heilmittel. Störungen in einem Bereich wirken sich auch auf andere Bereiche aus; durch die Behandlung des Knochengerüstes und des Bewegungsapparats sollen sich daher Störungen des Organismus beheben lassen.
Im Laufe der Zeit haben sich viele unterschiedliche osteopathische Behandlungstechniken entwickelt, die ihre Behandlungsansätze auf verschiedene anatomische Bestandteile des Körpers begründen. Durch verschiedene Techniken (z.B. Direkte-, Indirekte-, Reflex-Technik) werden Blockaden in Gelenken gelöst um deren Bewegung und Funktion wieder zu gewährleisten. Während der Behandlung betreffender Körperstellen kann es zu einer „Gewebeerinnerung“ kommen, die zur Lösung dieser gebundenen Energie und damit zur Befreiung der betreffenden Körperstruktur führen.

Wann sollte mit einer osteopathischen Behandlung begonnen werden?

  • Als prophylaktische Betreuung, bevor sich irreversible Läsionen einstellen
  • Das Pferd trabt oder galoppiert nicht mehr so wie früher, seine Leistung nimmt ab
  • Beim Satteln versucht es zu beißen oder zu schlagen
  • Das Pferd biegt sich auf einer Seite nicht, sondern bleibt steif
  • Nach Turnieren
  • Widersetzlichkeit bei der Versammlung, keine Hankenbeugung, kein Untertreten
  • Umspringen im Galopp, falsches Angaloppieren bzw. „Kleben“ der Vorhand am Boden beim Angaloppieren, Kreuzgalopp

Wann darf eine osteopathische Behandlung nicht angewandt werden!

  • Unklare Lahmheiten (Abklärung durch den Tierarzt zwingend erforderlich!)
  • Frische Verletzungen
  • Tumorerkrankungen
  • Akute Infektionen, Fieber (-> Tierarzt)
  • Arthrose, Ankylosen (betroffener Bereich, Spat, Kissing spines, etc.)
  • Akute Bandscheibenerkrankung
  • Hypermobilität (betroffener Bereich)
  • Kolik
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